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Voice Up Against Sexism

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von Laura Mohr Sexismus und patriarchale Macht- und Herrschaftsstrukturen sind Teil gesellschaftlicher Organisation im Kapitalismus. Soziale Beziehungen, basierend auf männlicher* Dominanz und Vorherrschaft sowie der untergeordneten Stellung von Frauen* in zahlreichen Lebensbereichen, manifestieren sich unter Anderem in der Alltäglichkeit von sexuell belästigendem oder übergriffigem Verhalten gegenüber Frauen* [1] . Während diese Tatsache für viele Betroffene, Opfer und Überlebende allgegenwärtig ist und alltägliche Handlungspraxen und Verhaltensmuster prägt, bedarf es gleichzeitig nach wie vor der (emotional schwierigen) Arbeit eben jener Gruppe(n), um Aufmerksamkeit auf die Zentralität von Sexismus und sexueller Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem zu richten. So wurden Studierende und Angestellte der Goethe-Universität zuletzt durch eine Studentin, die die verbale und körperliche Belästigung durch einen Dozenten öffentlich machte, daran erinnert, dass Sexismus kein gesellsc...

„Wir bleiben für sie nur die dreckigen Immigranten“ Rassismuserfahrungen im deutschen Gangsta Rap

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von Jonas Fedders   1. Einleitung "Ihr schürt den Hass gegen uns und wundert euch über Rassismus", textet der Hamburger Rapper NATE57. Damit tut der Musiker etwas, das sowohl im Gangsta Rap als auch in anderen Bereichen der Gesellschaft keineswegs selbstverständlich ist. Das Sprechen über Rassismus ist im postnazistischen Deutschland weitestgehend tabuisiert. Rassismus wird nicht als ein die gesamte Gesellschaft strukturierendes, von den Individuen auch nicht-intentional reproduziertes Phänomen verstanden, sondern als randständiges Problem von rechtsextremen Gruppen. Dementsprechend stoßen das Benennen von Rassismuserfahrungen oder der Verweis auf die strukturelle Verankerung des Rassismus nicht selten auf Abwehr und Unverständnis: „Dadurch tritt nicht die Erscheinung des Rassismus selbst als Skandal in den Blick, sondern der Hinweis auf diese Erscheinungen als rassistische wird als skandalös diffamiert“ (Messerschmidt 2010, 42). Damit einher geht, dass das explizite Benen...